Schule braucht Vielfalt

Methodenvielfalt im Unterricht

An unserer Schule stehen die verschiedenen Sozial- und Unterrichtsformen gleichwertig nebeneinander.

Die Wahl der Unterrichtsform orientiert sich an der jeweiligen Unterrichtssituation. Zusätzlich zum Frontalunterricht gibt es die Einzel-, Partner- und Gruppenarbeit. Außerdem können offene Lernformen wie Wochenplanarbeit, Stationenlernen, Freiarbeit und Arbeit in Projekten praktiziert werden.

Der Einsatz von Sozial- und Unterrichtsformen richtet sich nach den Bedürfnissen der Schüler. Die Entscheidung darüber trifft die einzelne Lehrkraft anhand des Lern- und Sozialverhaltens der Klasse.

Ein Interesse gilt dem fächerübergreifenden Unterricht und den außerschulischen Lernorten. Fächerübergreifender Unterricht lässt sich in den alltäglichen Unterricht integrieren, während Projekte in Form von Projektwochen stattfinden.

Projekte

An unserer Schule werden darüber hinaus regelmäßig Projektwochen zu bestimmten Themen veranstaltet.

Projekte sind eine Form des entdeckenden Lernens, bei denen die Schüler mit Dingen des Alltags konfrontiert werden. Durch die motivierende Praxisnähe werden den Kindern vielfältige Möglichkeiten des selbständigen Sich-Hineinarbeitens in eine Wissensmaterie geboten, denn vorher abgestimmte Themen werden unter den unterschiedlichsten Gesichtspunkten bearbeitet. Auch hier werden das entdeckende Lernen, das Ansprechen verschiedener Sinne, das handlungsorientierte Arbeiten und das Transferieren des Gelernten auf andere Bereiche gefördert.

Die Lehrer unterstützen die Kinder häufig gemeinsam mit Hilfe einiger Eltern und/oder schulexterner Fachleute- bei der Projektdurchführung und bei der Ergebnisdarstellung. Die Darstellung der Ergebnisse erfolgt zum Teil nicht nur vor der eigenen und/oder anderen Klassen und dem Kollegium der Schule, sondern auch vor den Eltern.

Lernen findet auch außerhalb der Schule statt

Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, außerschulische Lernorte mit in den Unterricht einzubinden. Die Kinder erleben verschiedene Naturräume mit allen Sinnen und werden mit kulturellen Einrichtungen bekannt gemacht. Dadurch wird die Lebens- und Erfahrungswelt der Kinder erheblich erweitert.

Sie werden weiterhin angeleitet, ein historisches Bewusstsein zu entwickeln zum Beispiel durch den Besuch von Museen, Kirchen, denkmalgeschützten/alten Gebäuden und Lebensräumen vergangener Zeiten.

Auch durch Besuche des Umwelthauses und Bauernhöfe der Region sowie durch die Teilnahme an den Angeboten „Bildungsspaß Ostholstein“ werden die Schüler für die Wahrnehmung der Umwelt sensibilisiert. Dadurch soll die Eigenverantwortung gestärkt werden und die Kinder lernen, sich in einer ständig wandelnden Welt zu orientieren.

Die Schüler erkunden beispielsweise einheimische Betriebe und bekommen so Einblicke in die Arbeits- und Berufswelt und in soziale Dienste wie Feuerwehr, Polizei und Altenheim.

Außerschulisches Lernen findet ebenfalls auf Klassenfahrten und Wandertagen statt, die im Unterricht geplant und nach der Durchführung ausgewertet werden.